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Nov 29 2013

Die Mission Frische geht weiter

Es wird weiter gekocht, gebacken und frisch gehalten

Die Zeit vergeht doch wie im Flug. Es kommt mir vor, als wäre es gerade erst gestern gewesen, als ich im Juni eine Email von emsa erhielt, in der stand, dass ich als Frische-Forscher ausgewählt wurde. In mehreren Artikeln habe ich die Kunststoff Frischhaltedosen zweier emsa Produktlinien vorgestellt, gelernt wie man Lebensmittel besser oder sogar optimal lagert und wurde letztendlich sogar zum Mission Frische Workshop mit Christian Rach eingeladen, den ich allerdings leider sehr kurzfristig aufgrund diverser Turbulenzen absagen musste. Nun endet die Mission Frische allerdings noch lange nicht, denn als offizieller emsa Markenbotschafter werde ich euch auch weiterhin auf dem Laufenden halten u.a. auch über die neue emsa CLIP & CLOSE GLAS Serie und über alles, was ich den letzten Monaten kennengelernt habe. U.a. habe ich zum ersten Mal (Schande über mein Haupt) den Begriff „BPA frei“ gehört und wie wichtig eben jener in Verbindung mit der Lagerung u.a. von Babynahrung ist.

Wofür steht der Begriff BPA frei?

Clip & Close Frischhaltedosen - BPA frei und auch für Babynahrung geeignet

emsa Clip & Close Frischhaltedosen – BPA frei und auch für Babynahrung geeignet

Um dies zu klären, muss BPA vorerst definiert werden. BPA oder auch Bisphenol A wird als Weichmacher bezeichnet, was für viele eher ein Begriff sein dürfte. BPA ist ein Grundbaustein des Kunststoffes Polycarbonat und kommt in Plastikgeschirr genauso vor wie in Babyflaschen, Spielzeug oder Konservendosen. Bewahrt man Lebensmittel jeglicher Art in BPA-haltigen Behältern, so können bei der Nahrungsaufnahme Spuren davon auf den menschlichen Körper übergehen. Dies ist aufgrund der hormonartigen Wirkung dieses Stoffes kritisch zu sehen. Zwar gilt eine geringe Aufnahme von Bisphenol A laut Studien als gesundheitlich unbedenklich, doch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnt davor und rät zu BPA freien Produkten, insbesondere was die Lagerung von Babynahrung und die Nutzung von Fläschchen angeht, denn bereits sehr geringe Dosen können sich auf die Entwicklung des Nervensystems und der Organe auswirken. Eine komplette Vermeidung ist jedoch nicht möglich, da man davon ausgeht, dass rund 2/3 aller Produkte aus Kunststoff BPA enthalten, doch können wir versuchen die meist orale Aufnahme dieses sogenannten Weichmachers zu vermeiden, indem wir zumindest auf BPA-freie Frischhaltedosen wie die von emsa zurückgreifen.

Alternativen zu BPA

Da die BPA-Belastung zwar seit Jahren wissenschaftlich umstritten, aber dennoch kritisch zu bewerten ist, sollte man möglichst versuchen Bisphenol-haltige Produkte und Behälter zu vermeiden. Insbesondere für den Nachwuchs sollte man BPA-freie Babyartikel kaufen, die entsprechend als solche gekennzeichnet und somit als gesundheitlich unbedenklich einzustufen sind. Statt Polycarbonat wird in den meisten Fällen mittlerweile auf Polypropylen (PP) zurückgegriffen, in der EU ist die Verwendung von Bisphenol-A in Babyprodukten übrigens seit 2011 verboten worden.

Tipps zum Umgang mit Alltags-Gegenständen aus Kunststoff

BPA frei - Kennzeichnung auf Lebensmittel Frischhaltedosen

BPA frei – Kennzeichnung auf Lebensmittel Frischhaltedosen

Polycarbonat umgibt uns tagtäglich, viele Alltagsgegenstände beinhalten BPA, wie beispielsweise Mobiltelefone, Campinggeschirr, billige Frischhaltedosen, Fahrradhelme und sogar Brillengläser. Auch Kunstharze sind nicht unbedingt BPA frei, somit kann dieser Stoff auch in Bodenbelägen, Oberflächenbeschichtungen (Innenbeschichtung von Konservendosen) und selbst auf Thermopapier, wie Kassenzetteln oder Parkscheinen enthalten sein. Doch in Expertenkreisen sieht man keinen Grund zur übertriebenen Besorgnis, dennoch kann man einige Punkte im Alltag beherzigen um nicht unnötig BPA freizusetzen. Kunststoffprodukte, wie Babyfläschchen oder Trinklernbecher sollten möglichst nicht mit mit kochenden Flüssigkeiten gefüllt oder gesäubert werden. Zudem sollten Lebensmittel oder Babynahrung in Plastikbehältern, wie z.B. Fertiggerichte nicht in der Verpackung erwärmt werden. Zur Lebensmittelaufbewahrung eignen sich Frischhaltedosen, die entweder als BPA frei gekennzeichnet sind oder auch welche aus Diamant-Glas wie die emsa CLIP & CLOSE GLAS Produktlinie. In Zukunft werde ich vor dem Kauf von Kunststoffbehältern definitiv den Kunststoff-Code lesen um keine unnötigen BPA-haltigen Produkte meinem Haushalt mehr zuzuführen!

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