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Sep 20 2014

Kaffee kochen – eine Kunst für sich

Kaffee: das beliebteste Getränk der Deutschen

Auch wenn wir Deutschen immer wieder gerne mit Bier in Verbindung gebracht werden, selbst auch literweise Wasser trinken, so ist das Lieblingsgetränk der Deutschen doch ein anderes: Kaffee. Beispielsweise im Jahr 2012 lag der Verbrauch an Röstkaffee bei 402.000 Tonnen sowie löslichem Kaffee bei 12.800 Tonnen. Eine beachtliche Menge, welche im Durchschnitt knapp 150 Liter pro Kopf entspräche. Auch bei uns wird Kaffee kochen groß geschrieben, im Einsatz sind zwei Kaffeemaschinen zuhause und auch auf der Arbeit erwartet uns eine großartige Kaffeemaschine mit Mahlwerk, die sehr aromatischen Kaffee aus ganzen Bohnen zaubert. Ob klassisch, als Latte Macchiato, Cappuccino oder Espresso: So manche Kaffeemaschine zaubert viele Varianten im Handumdrehen. Immer beliebter ist für die Zubereitung daher auch der Kaffeevollautomat, der über viele Programme verfügt und zugleich einfach in der Handhabung ist. Nachfolgend liste ich die gängigsten Varianten zum Kaffee kochen auf:

Komfortabel und schnell: der Kaffeevollautomat

Kaffeevollautomat

Kaffeevollautomat

Kaffee aus ganzen Bohnen liegt absolut im Trend, denn wer mag ihn nicht, den herrlichen Duft frisch gemahlener Kaffeebohnen. Der Kaffeevollautomat bietet hierfür eine breitgefächerte Kaffee-Vielfalt auf Knopfdruck und ist für viele daher gleichzeitig der Inbegriff guten Kaffees. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • schnelle und einfache Zubereitung, Reinigung und Wartung

  • jede Tasse Kaffee erhält das volle Aroma dank integriertem Mahlwerk für ganze Bohnen

  • erhöhter Druck und kürzere Brühzeit sorgen für weniger Bitterstoffe

  • viele Einstellungsmöglichkeiten per Knopfdruck

  • der Kaffeevollautomat kann nahezu jede Art von Kaffee zubereiten, vom Espresso bis zum Milchkaffee

  • der Einzelpreis pro Tasse im Vergleich zu Pad- oder Kapselmaschinen ist günstiger

Wer über die Anschaffung eines Vollautomaten nachdenkt kann verschiedene Hersteller online vergleichen. Je nachdem, welche Ansprüche man an eine solche Kaffeemaschine stellt, findet sich für jeden Geldbeutel das passende Gerät. Sofern man über ein eigenes Geschäft verfügt und seinen Mitarbeitern gerne frischen Kaffee am Arbeitsplatz anbieten möchte, kann auch darüber nachdenken einen Kaffeevollautomaten zu mieten, ein Service, den unter anderem die Seite kaffee-partner.de anbietet, inklusive kompetenter Beratung und fortwährendem Support.

Tassenweise portioniert: Pad-, Disk- und Kapselmaschinen

Wer nicht so viel Kaffeedurst hat, aber gerne hin und wieder einen schnellen Kaffee genießen möchte, für den eignet sich die Padmaschine, Diskmaschine oder eine Kapselmaschine, besser bekannt als Senseo, Tassimo und Dolce Gusto um nur einige bekannte Systeme zu nennen. Genau wie beim Kaffeevollautomaten wird bei diesen Kaffeemaschinen tassenweise aufgebrüht, gleichzeitig zahlt man jedoch einen vergleichsweise höheren Preis pro Tasse. Diese Maschinen können zwar keinen frischen Kaffee aus ganzen Bohnen zaubern, sind dafür aber leicht in der Handhabung, zusätzlich wird mittlerweile auch hier eine schöne Auswahl an Kaffeespezialitäten angeboten. Geschmacklich würde ich aus eigener Erfahrung heraus jedoch sagen, liegt der Kaffeevollautomat weit vorne.

Echt professionell: die Siebträgermaschine

Der Hobby-Barista von heute würde wohl zur professionellen Espressomaschine greifen. Sie eignet sich zum Brühen von Espresso, aber auch Cappuccino und anderen Kaffeespezialitäten. Um den perfekten Espresso zu kochen, muss man hier allerdings etwas experimentieren, denn eine gute Maschine muss zusätzlich durch Erfahrung ergänzt werden. Auch hier gibt es unterschiedliche Systeme für jeden Geldbeutel, in den meisten Fällen muss man sich jedoch ein zusätzliches Mahlwerk anschaffen um Kaffee aus ganzen Bohnen kochen zu können.

Der Klassiker: die Filterkaffeemaschine

Der unumstrittene Klassiker ist die verhältnismäßig günstige Filterkaffeemaschine. Fertig gemahlener, vakuumverpackter Kaffee wird hier kannenweise über einen Durchlauferhitzer gekocht und noch immer verfügen viele Haushalte und Betriebe über mindestens eine Maschine dieser Art. Vieltrinker und Familien, die ihren Kaffee lieber einfach schwarz, mit Milch und/oder Zucker trinken und dabei auf Cappuccino, Latte Macchiato, Espresso und Co. verzichten können, für jene dürfte dieses System das Richtige sein. Auch lässt sich hier einiges an Geld sparen, da die Kosten pro Tasse sehr gering sind. Bei der Filterkaffeemaschine gibt es Systeme mit Glaskanne oder mit Thermoskanne, wobei ich persönlich eher letztere empfehlen würde. Zum einen halten Thermoskannen den Kaffee ohne zusätzlichen Energieaufwand länger warm, zum anderen geht das Aroma deutlich langsamer verloren. Glaskannen hingegen, die auf beheizten Platten verweilen, neigen dazu den Kaffee mit der Zeit bitter werden zu lassen.

Viele Wege führen nach Rom – oder zum Kaffee

Wie man sehen kann, ist Kaffee kochen nicht gleich Kaffee kochen und außer der Kaffeemaschine mit Mahlwerk, dem Kaffeevollautomaten oder der Padmaschine gibt es noch viele weitere Arten für die Zubereitung des braunen Goldes. Die aufgezeigten Varianten sind bloß die gängigsten, doch findet sich in so manchem Haushalt auch ein Porzellan Kaffeefilter, ein Perkolator und/oder weitere Kannen Systeme, von denen einige sogar recht futuristisch wirken und wenig komfortabel sein dürften. Für jeden Anspruch findet sich hier etwas, wodurch dem Kaffeegenuss in Vollendung nichts mehr im Wege stehen dürfte.

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1 Kommentar

  1. Olga

    Eine Kaffeemaschine mit Mahlwerk ist das Beste! lg Olga

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